U13 mit Kantersieg

U13 mit Kantersieg

Am Sonntagnachmittag waren wir zu Gast beim Tabellennachzügler vom Wienerberg.

In solchen Spielen kann man als Top- Team in Wirklichkeit nur verlieren.

Mit einem gewöhnlichen Sieg ist keiner zufrieden. Gewinnt man hoch, „war es ja zu erwarten“. Und an verlieren ist bei so einem Spiel sowieso gar nicht zu denken.

Wir Trainer wollten in erster Linie attraktiven Offensiv- Fußball sehen. Wir änderten zu diesem Zweck unser System und agierten noch viel Offensiver als sonst.

Dies führte nach 1 Minuten und 10 Sekunden zum ersten Tor.

Natürlich erhofften wir uns danach Tore im Minuten Takt, doch leider schlich sich sehr schnell der Schlendrian ein.

Wir hatten zwar gefühlte 98% Ballbesitz, aber die Wienerberger kämpften und rannten wie von der Tarantel gebissen und machten es uns nicht leicht Chancen zu kreieren.

Wir selbst hielten den Ball oft zu lange und versuchten es meistens mit den komplizierteren Dingen.

Wir schossen bis zur Halbzeitpause zwar noch fünf weitere Treffer, aber aufgrund der Spielanteile war diese 6:0 Führung nicht ganz das was wir uns erwartet hatten.

Für die zweite Halbzeit nahmen wir uns viel vor. Doch die noch tiefer stehenden Wienerberger machten uns den Raum sehr eng.

Wir ließen den Ball jetzt phasenweise besser und schneller laufen, doch meistens stand rund um den 16er eine Menschen Mauer die kaum zu durchbrechen war.

Wir konnten in der zweiten Halbzeit noch weitere fünf Treffer erzielen und fuhren somit mit einem ungefährdeten Kantersieg nachhause.

Wie anfangs erwähnt „war es ja zu erwarten“. Phasenweise wurde gut kombiniert und dadurch auch tolle Chance herausgespielt.

Leider hielten wir aber auch oft zu lange den Ball und verabsäumten es so, die wenigen vorhandenen Räume auszunutzen.

Nächste Woche gegen den Tabellenführer – Austria Wien – muss nochmal eine klare Steigerung her, denn zu langes Ball halten und Dauerläufe ohne Sprints werden gegen dieses Team nicht zum Erfolg führen.

Es ist dem Team zu wünschen das sich viele Zuschauer zu diesem Kracher am Raxplatz einfinden und die Jungs lautstark unterstützen. Verdient hätten sie es sich allemal.

Wir sind ein Team – Team Wiener Linien

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