KM - Drittes Unentschieden in Folge

KM – Drittes Unentschieden in Folge

Diese Woche ging es auswärts gegen MAUERWERK Sport Admira ehemals Admira Technopool, seit dem Winter lenkt ein ägyptischer Immobilienmakler die Geschicke des Vereins, dementsprechend präsentiert diese Mannschaft ein komplett neues Gesicht, es wurde sehr viel am Spielersektor investiert, hier sind einige Ex-Profis am Werk, in der Grundaufstellung stand nur mehr ein Spieler vom Herbst. Dementsprechend schwierig war natürlich diese Aufgabe, trotzdem war es wie immer das Ziel etwas Zählbares mit nach Hause zu nehmen. Seltsamerweise wurde am Kunstrasen gespielt, einem Spitzenspiel wie diesem nicht würdig, noch dazu präsentierte sich der Rasenplatz in tollem Zustand.

Entgegen den Erwartungen, dass die Hausherren das Kommando von Beginn an übernehmen werden, war unsere Elf in Halbzeit eins die bessere Mannschaft, war vom Anpfiff weg die agressivere und zweikampstärkere Truppe, ließ dem Gegner vor allem im spielerisch außergewöhnlich starken Offensivbereich kaum Platz und Zeit, sodass sich das Geschehen zum Großteil in der Hälfte von MAUERWERK abspielte. Hätten wir unsere zwei hundertprozentigen Chancen genutzt und hätte Schiedsrichter GROBELNIK ein glasklares Elfmeterfoul an KRAL geahndet, hätte es zur Halbzeit 0 : 2 oder 0 : 3 stehen können oder sogar müssen, doch es kam leider anders. Zweimal tauchte Mustafa ATIK nach schnellem, direkten Spiel mutterseelenalleine vor Torhüter HARRAUER auf, hatte mehrere Optionen und entschied sich zweimal dafür den Torhüter zu überheben, beim ersten Mal allerdings viel zu schwach, sodass der Schlußmann den Ball fangen konnte und beim zweiten Versuch streifte der Ball Millimeter am Tor vorbei. Bei der Fehlentscheidung dieses Spiels wunderten sich eigentlich alle Beteiligten warum der Unparteische nicht auf den Elfmeterpunkt zeigte, KRAL kam an der linken Straufraumgrenze an den Ball, drang in den Sechzehner ein, wurde dann allerdings in aussichtsreicher Position von hinten zu Boden gerissen, der einzige, der hier kein Foul sah, war Schiedsrichter GROBELNIK, er ließ weiterspielen und im darauf folgenden Konter und mit dem ersten Torschuß gingen die Hausherren durch Samet YIKILMAZ in der 26. Minute mit 1 : 0 in Führung. Es sollte bis zum Pausenpfiff die einzige Torchance von MAUERWERK bleiben, unsere Defensive stand sehr kompakt und ließ so gut wie nichts zu, umso ärgerlicher war aufgrund der Chancenverteilung und der Schirileistung der Pausenstand von 1 : 0. In der zweiten Halbzeit änderte sich dann das Bild, die Heimmannschaft übernahm immer mehr das Kommando, hatte jetzt deutlich mehr Spielanteile, das Spielgeschehen verlagerte sich jetzt zusehends in unsere Hälfte, trotzdem blieb aber unsere Abwehr sehr konsequent und ließ keine klaren Torchancen zu, lediglich ein Schuß des sehr spielstarken Karim SALLAM an die Querlatte und ein Kopfball von YIKILMAZ, den der heute wieder sehr sichere Ertan UZUN zur Ecke klären konnte, waren die Ausbeute der Überlegenheit von MAUERWERK in Halbzeit zwei. Unsere Offensivbemühungen waren nicht mehr so zielstrebig wie im ersten Abschnitt, so musste eben ein Abwehrfehler helfen um den Ausgleich zu erzielen, in der 74. Minute kam eine Flanke von ATIK in den Strafraum, HARRAUER und NAGAH waren sich nicht sicher, wer den Ball klären sollte, der Torhüter wirkte zu unentschlossen, der Ball ging an Freund und Feind vorbei, BAUER erfasste die Situation am schnellsten und brachte den frei liegenden Ball im leeren Tor zum 1 : 1 unter. Im Anschluß war das Spielgeschehen wieder ausgeglichener, beide Mannschaften versuchten noch, den Siegtreffer zu erzielen, es gab aber kaum noch wirklich nennenswerte Torchancen, sodass sich am Spielstand bis zum Ende nichts mehr änderte.

Das Unentschieden kann man im Nachhinein aufgrund der beiden unterschiedlichen Halbzeiten als leistungsgerecht bezeichnen, wir waren im ersten Abschnitt und MAUERWERK in der zweiten Hälfte die bessere Mannschaft, trotzdem waren unsere Chancen die klareren und der Ärger über den Schiri bleibt in Erinnerung. Unserer Truppe kann man aber ein Pauschallob aussprechen, sie betrieb großen läuferischen Aufwand, präsentierte sich sehr kompakt und zweikampfstark, wenn man mit dieser Einstellung auch die nächsten Spiele bestreitet, sollte der erste Sieg im Frühjahr nur mehr eine Frage der Zeit sein, der beste Zeitpunkt wäre im nächsten Heimspiel am Freitag, den 6. April um 19.30 Uhr gegen den SV Wienerberg 1921, dem nächsten Favoritner Derby, im April spielen wir ausschließlich auf eigener Anlage, fünf Heimspiele gegen Wienerberg, Union Mauer, Austria XIII, der Nachtrag gegen Donaufeld und gegen SV Donau stehen auf dem Programm.

Christian Taufer

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