Sieg am Slovan-Platz nichts für schwache Nerven

Sieg am Slovan-Platz nichts für schwache Nerven

Wie schon erwähnt lag es diese Woche auswärts gegen den tollen Aufsteiger Slovan HAC in unseren Händen, die Entscheidung der heurigen Stadtliga-Meisterschaft zu unseren Gunsten zu entscheiden. Es war aber auch klar, dass die Aufgabe eine ganz schwierige sein wird . . . und genau so kam es dann auch. Die Witterung hatte an diesem Vormittag kein Erbarmen mit den Spielern beider Mannschaften, über 30 Grad am Kunstrasen ist kein Honiglecken, deswegen war es auch nicht möglich das normale Tempo über 90 Minuten zu gehen. Wir erwischten den etwas besseren Start, hatten etwas mehr vom Spiel, mehr als 2 Halbchancen durch DELIC und MARINOVIC waren allerdings nicht drinnen. Nach 20 Minuten war es eigentlich eine ausgeglichene Partie mit kaum nennenswerten Vorteilen einer der beiden Teams, bei einem Freistoss von halbrechter Seite hatten wir es allerdings unsere Nummer 1, Ertan UZUN, zu verdanken, dass es nicht 1 : 0 hieß, einen Kopfball parierte er bravourös und bewahrte uns so vor einem Rückstand, viel mehr Höhepunkte gab es in Folge nicht wirklich, eigentlich rechneten schon alle mit einem 0 : 0 zur Halbzeit. In der 44. Minute kamen wir wieder mit einem Angriff ins letzte Drittel, DELIC wurde an der Strafraumgrenze angespielt, ließ den Ball in den Sechzehner prallen, wo der gegnerische Torhüter GRUJIC und unser Mustafa ATIK zusammenstießen, der Torwart auf ATIK fiel und der Schiedsrichter auf Strafstoss entschied. Es war sicher kein glasklarer Elfmeter aber trotzdem einer, den man geben kann. Der gefoulte ATIK trat selber an und verwandelte bombensicher zum 0 : 1, was auch gleichzeitig den Pausenstand bedeutete.

Zu Beginn der 2. Halbzeit hatten wir unsere beste Phase des Spiels, fast im Minutentakt kamen wir nun zu Chancen, DELIC scheiterte alleine vor GRUJIC, der eingetauschte SLISKOVIC setzte einen Kopfball nach einem Eckball ganz knapp neben das Tor, ELBL verfehlte mit einem kurz abgespielten Freistoss ebenfalls ganz knapp das gegnerische Gehäuse, die größte Chance hatte dann BANGURA, der nach einer Ecke zweimal an dem schon am Boden liegenden Torhüter GRUJIC scheiterte. Der Gegner war in dieser Phase etwas von der Rolle, die Chance, das Spiel zu entscheiden, oft vorhanden. Bis zur 80. Minute kam nichts Gefährliches in die Nähe unseres Strafraumes, aufgrund des knappen Spielstandes merkte man aber von Minute zu Minute mehr, dass unser Team nervöser wurde und der Gegner noch seine Chance suchte, den Ausgleich zu erzielen. Was dann zwischen der 85. und 95. Minute folgte, war nichts für schwache Nerven, es folgte eine Corner- und Freistoss-Serie von Slovan HAC, wo es jedes Mal lichterloh brannte, UZUN war dann der Turm in der Schlacht, hielt einen Kopfball überragend, wir verteidigten mit Mann und Maus, das nötige Glück war in diesen Schlußminuten auf unserer Seite. Nach 94. Minuten beendete der gute Schiedsrichter PICHLER das Spiel und dann kannte der Jubel auf Seiten der zahlreichen mitgekommenen TWL-Anhänger keine Grenzen mehr, wir haben es tatsächlich geschafft, eine Runde vor Schluß den Meistertitel nach Favoriten zu holen.

Wir haben vor der letzten Runde 3 Punkte Vorsprung auf FavAC und ASK Elektra und die um 18 bzw. 19 Tore bessere Tordifferenz, also könnten wir uns theoretisch eine 0 : 9-Niederlage gegen den FavAC leisten, ohne nun überheblich zu sein, gehen wir davon aus, dass das nicht passieren wird. Wir hoffen auf jede Menge Zuschauer wenn wir am Freitag Abend um 19.30 Uhr unser letztes Meisterschaftsspiel in einem Derby gegen FavAC auf eigener Anlage bestreiten können und im Anschluß daran den gewonnenen Meistertitel gemeinsam ausgelassen feiern wollen.

Am Tag darauf gibt es dann noch die Vereins-Meisterfeier, es gibt heuer jede Menge Meistertitel zu feiern, U11, U13, U14, U15, WFV-NACHWUCHS-GESAMT-MEISTERTITEL, KAMPFMANNSCHAFT und die SENIOREN ergeben unglaubliche SIEBEN MEISTERTITEL innerhalb eines Jahres, eigentlich eine Bilanz die unglaublich ist . . .

Christian Taufer

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