Weiter tolle Leistungen unserer U11

Weiter tolle Leistungen unserer U11

Am Freitag Feiertag spielten wir bei einem Benefiz Turnier zugunsten der Kinder Krebs Hilfe in Klosterneuburg.

Das uns ungewohnte Format (8+1 über die Breite), sollte uns nicht daran hindern den Anlass eines solchen Turniers in den Vordergrund zu stellen. Der Reinerlös kommt nämlich zu 100% der Kinder Krebs Hilfe zugute!

Sportlich gesehen stellten wir uns natürlich auf ein schwieriges Turnier ein. Alleine aufgrund des eh schon beschriebenen Formates.

Dennoch konnten unsere Jungs schnell einen Rhythmus finden und agierten bis ins Halbfinale sehr souverän.

Mit einem Torverhältnis von 11:0 in den ersten Vier Spielen, spielten wir uns ganz locker ins Halbfinale. Bis dorthin kam KEIN EINZIGER nennenswerter Torschuss auf unser Gehäuse – hier konnten einem unsere Goalies fast leid tun – und selbst hatten wir noch Chancen für etliche Tore mehr. Trotz des kleinen Spielfeldes zeigten wir tolle Spielzüge und umgingen ein ums andere mal die Menschenmauern der Gegner über die Flügel.

Einzig im Spiel gegen unsere Freunde vom Fach Donaufeld konnten wir kein Tor erzielen. Hier hatten wir ebenfalls Chancen fast im Minutentakt, die aufopfernd kämpfenden Donaufelder und der ein oder andere Aluminium Treffer verhinderten aber einen Sieg.

So kam es im Halbfinal zum Duell der Zwei vermutlich stärksten Teams. Gegner von uns war wie schon bei so vielen Turnieren – Ruzinov Bratislava.

Wir übernahmen schnell das Kommando, gegen die körperlich kräftigen Spieler konnten wir aber vorerst keine klaren Chancen erspielen. Selbst verteidigten wir ebenfalls sehr diszipliniert und bis kurz vor Schluss kam wieder kein einziger Schuss auf unser Tor.

Bis zu der entscheidenden Szene. Ein kleines Abstimmungsproblem führte dazu, dass ein Querpass direkt vor die Füße eines Gegners gespielt wurde und dieser keine Mühe hatte den Ball im leeren Tor zu versenken. Danach probierten wir es mit der Brechstange und hatten noch zwei gute Möglichkeiten auf den Ausgleich. Ruzinov igelte sich mit Mann und Maus hinten ein und konnte sich nur mehr mit weiten Bällen befreien.

Schlussendlich mussten wir mit dem ersten Torschuss, den einzigen Gegentreffer bis zu diesem Spiel hinnehmen und uns dadurch mit dem Spiel um Platz 3 zufrieden geben.

So unfair kann Fußball sein…

Das Spiel um Platz 3 gegen First Vienna verlief dann wieder wie auf einer schiefen Ebene. Wir schnürten den Gegner ein und spielten fast wie im Eishockey Powerplay!

Nach einer souveränen 2:0 Führung spielten wir dann einige Minuten ohne Verteidiger, dafür mit drei Stürmer. Ein Experiment das natürlich nur zugunsten unserer Offensive stattgefunden hat. Während wir uns aber dadurch im Sturm nur im Weg gestanden sind, waren wir in der Abwehr offen wie ein Scheunentor und mussten 20 Sekunden vor Schluss noch den Anschlusstreffer hinnehmen.

Danach war aber Schluss und wir konnten mit einem positiven letzten Spiel und einem alles in allem guten dritten Platz zufrieden sein.

Zu erwähnen ist aufjedenfall das wir insgesamt 15 Spieler zum Einsatz brachten, von denen jeder so ziemlich die selbe Spielzeit bekam. Wichtig für die Entwicklung jedes einzelnen Wettkampferfahrung bei einem Turnier zu sammeln. Erfolg wird in solchen Fällen hinten angereiht!

Nach diesem langen Turnier stand am darauffolgenden Samstag bereits das Meisterschaftsspiel gegen SV Donau am Programm.

Mit sichtlich schweren Füßen agierten wir aber auch hier wieder äußerst souverän und hatten deutlich mehr vom Spiel. Wir spielten größtenteils schöne Kombinationen wobei wir phasenweise zu hektisch spielten und dadurch viele unnötige Ballverluste hatten.

Bei etwas mehr Konzentration wäre der Sieg bestimmt höher ausgefallen.

Trotzdem gehört hier klar und deutlich erwähnt:

Es gab bei Sechs geschossenen Tore, ebenso viele unterschiedliche Torschützen! Wir rotierten im 10-15 Minuten Takt die komplette Mannschaft hinaus und wieder hinein. Alle Spieler erhalten die gleiche Spielzeit. Egal in welcher Phase des Spiels. Nur so ist eine positive Entwicklung des gesamten Teams möglich.

Die Mannschaft ist eine richtige Einheit und gibt Woche für Woche, gemeinsam alles. Wir sind sehr zufrieden mit der Weiterentwicklung des Teams!

 

Wir sind ein Team – Team Wiener Linien

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